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Sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer,
liebe Freunde und Freundinnen des Tanztheaters,
 
die Situation von Kunst und Kultur unter den wechselnden Corona-Restriktionen hat sich seit Beginn der Saison verschärft. Die wichtigen Verbände vom Deutschen Bühnenverein über den Deutschen Musikrat, den Dachverband Tanz oder die BBTK, Initiativen und Interessengruppen, IntendantInnenrunden und Darsteller-Interessengruppen arbeiten fieberhaft daran, Möglichkeiten zu entwickeln, wie so schnell wie möglich wieder ein Veranstaltungsbetrieb mit ZuschauerInnen gesichert werden kann, ohne Zuschauer und Akteure zu gefährden.
 
Das Tanztheater Wuppertal behielt den Probenbetrieb weitestgehend bei, arbeitete seit Beginn dieser Spielzeit in wechselnden Konstellationen an seinem Repertoire. Mal arbeiteten wir 1:1 – ein Choreograph bzw. ein/e ProbenleiterIn mit jeweils einem/r TänzerIn - oder in einer geschlossenen Blase mit wenigen TänzerInnen, mit Quarantäne und darauffolgenden regelmäßigen Tests, mit Masken, soweit möglich, aber immer mit der absoluten Priorität auf dem Schutz aller uns anvertrauter MitarbeiterInnen.
 
Bis 18. April folgen wir nach zwei intensiven 6-wöchigen Probenperioden an den Kreationen von Richard Siegal (Foto) und Rainer Behr erst einmal wieder dem Lockdown und stellen die Proben ein, in der Hoffnung, dass nach dem 12. April eine größere Öffnung auch unserer Institutionen entschieden wird und die Premieren der neuen Stücke stattfinden können.   
Die Pläne für den Rest dieser Spielzeit, werden Mitte/Ende April bekanntgegeben, sowie die hoffentlich dann verlässliche Planung für die kommende Spielzeit 21/22 voraussichtlich zum Ende dieser Spielzeit.

Ihre
Bettina Wagner-Bergelt
Intendantin

LET'S TALK ABOUT DANCE. Tanztheater Calling

Der offizielle Podcast des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch.

 

 

In the moment - with Christopher Tandy (in englischer Sprache)

 

 

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Mit Beginn der neuen Spielzeit wird das Ensemble des Tanztheater Wuppertal auf neue Weise vorgestellt. Nicht nur gibt es zum ersten Mal Einblicke in die künstlerischen Biographien der Ensemblemitglieder, das Projekt FACES – Momentaufnahmen aus Stücken der letzten Jahre - zeigt Augenblicke, Bruchteile von Sekunden eines Verwandlungsprozesses eines jeden Darstellers in einem Stück von Pina Bausch. Die Schwarzweiß-Fotos wollen keine Portraits sein, sondern den Blick eines jeweils anderen Künstlers, des Photographen Jochen Viehoff, auf den Körper, die Bewegung, das Gesicht der Tänzerinnen und Tänzer in einem Augenblick der Entrücktheit, des Zaubers, der Verwandlung lenken, wie er nur auf der Bühne entstehen kann.

Es werden über einen längeren Zeitraum immer wieder neue Fotos einfließen und so den weiten Bogen emotionalen Ausdrucks in den Stücken Pina Bauschs spannen.


Bettina Wagner-Bergelt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

»Die Fragen hören nicht auf, und die Suche hört nicht auf. Es liegt etwas Endloses darin, und das ist das Schöne daran.«

Pina Bausch