Melissa (alias ihr glamourös-anarchisches Alter Ego Meow Meow) verführt, inspiriert und hypnotisiert das Publikum weltweit mit ihrer einzigartigen Mischung aus subversivem Humor und musikalisch-theatralem Tiefgang. Ihre gefeierten Auftritte führten sie von Londons West End über die Carnegie Hall und die Hollywood Bowl bis zur Sydney Opera. Ihre Musiktheaterwerke wurden unter anderem in Berlin, Berkeley, Edinburgh und Shanghai gezeigt und von Künstlerpersönlichkeiten wie David Bowie, Pina Bausch und Mikhail Baryshnikov präsentiert.
Als „stagedivende Tragikomödiantin“ bringt Meow Meow ihr „orchestriertes Chaos“ u.a. mit dem London Philharmonic Orchestra und den Symphonieorchestern von Sydney, Melbourne, Seattle, Bergen, Oregon, Vancouver und San Francisco auf die Bühne – sowie regelmäßig mit dem Kultensemble Pink Martini, u.a. in der Berliner Philharmonie, der Royal Albert Hall und mit der LA Philharmonic in der Walt Disney Concert Hall und der Hollywood Bowl. Ihr Repertoire reicht von Weimarer Kabarett und französischem Chanson über Schubert und Schumann bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und eigenen Werken.
Ihr jüngstes gemeinsames Album mit Thomas Lauderdale (Pink Martini), Hotel Amour, wurde von der Times UK zu einem der 100 besten Alben des Jahres 2019 gekürt. Auf der Theaterbühne glänzte sie unter anderem als Titania in Emma Rices A Midsummer Night’s Dream am Shakespeare’s Globe London, als Miss Adelaide in Guys and Dolls mit der Royal Philharmonic in der Royal Albert Hall, als Jenny in Die Dreigroschenoper in London und Paris sowie in Michel Legrands The Umbrellas of Cherbourg, wo für sie eigens die Rolle der La Maîtresse kreiert wurde. In Brechts Die sieben Todsünden verkörperte sie sowohl Anna 1 als auch Anna 2 – im Konzerthaus Berlin unter Vladimir Jurowski, in Melbourne mit der Victorian Opera und in San Francisco unter Edwin Outwater. Sie war als Pegleg in Tom Waits’ The Black Rider zu erleben sowie in Sitwell/Waltons Facade unter Jurowski und in Louis Andriessens De Materie mit dem Los Angeles Philharmonic. Als Erzählerin in Stravinskys The Soldier’s Tale begeisterte sie beim Melbourne Symphony Orchestra, für das sie auch das Programm The 20s and All That Dissonance kuratierte. Präsentiert wurde sie u. a. von Renée Fleming im Kennedy Center Washington D.C. Sie ist Trägerin eines Creative Fellowships des Australia Council, Fellow am Trinity College der University of Melbourne sowie Research Fellow am Center for Ballet der NYU.
Zu ihren eigenen vielfach ausgezeichneten Musiktheaterproduktionen gehören Vamp, Meow’s Little Match Girl und Meow’s Little Mermaid, die u.a. beim Edinburgh Festival, im Londoner Southbank Centre, in der Sydney Opera und auf Tour in Großbritannien gezeigt wurden. Für heruntergekommene Theater und besondere Orte in Australien und Großbritannien entwickelte sie eigens komponierte „fantastische Geschichtswerke“ – zuletzt in Liverpool zum 50-jährigen Jubiläum des The Beatles' Album Sgt. Pepper mit städtischen Blaskapellen, einer dreitägigen Performance-Revolte und einem Requiem auf dem Friedhof. Ihr jüngstes Stück Apocalypse Meow wurde im Southbank Centre und Shakespeareäs Globe in London gezeigt sowie am Malthouse Theatre Melbourne und beim BAM Next Wave Festival in New York. 2024 folgte A Hunger Artist nach Kafka – in Zusammenarbeit mit Choreograph Arthur Pita, dem ehemaligen Ersten Solisten des Royal Ballets Edward Watson, Komponist Frank Moon und dem Oxford Kafka Research Programme – eine Auftragsarbeit des Oxford Cultural Programme und des Royal Ballet.
Neben Tourneen durch Australien, Großbritannien und den USA mit dem Australian Chamber Orchestra und Barry Humphries’ gefeiertem Weimar-Programm (inklusive zwei verlängerter Vorstellungsserien am Barbican in London), ist sie seit 2008 Gastkünstlerin des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch in Die Sieben Todsünden. Ihr Debüt an der Carnegie Hall feierte Meow Meow mit ihrem Solo-Programm Sequins and Satire, Divas and Disruptors – The Wild Women of the Weimar Republic. Aktuell steht sie u.a. im Mai im Soho Theatre London, im Juni in der Bar Jeder Vernunft Berlin auf der Bühne – und arbeitet an ihrer neuen Produktion Meow’s Red Shoes mit Regisseurin Kate Champion (DV8, Force Majeure).