Peter Pabst


Peter Pabst ist ein früher „Grenzüberschreiter“.
Seit 1979 arbeitet er als freier Bühnen- und Kostümbildner in Schauspiel, Oper, Tanz, Film und Fernsehen und hat bis heute Bühnenbilder und Kostüme für weit mehr als 100 Theater- und Filmproduktionen entworfen, auch die Rockshow „Dröhnland Sinfonie“, die Ausstellung „Räume – Träume“ im Museum Bochum, das Buch „PETER für PINA“ und hat in Peking und Shanghai gelehrt. Seine Arbeiten führten ihn in fast alle europäischen Großstädte, nach Amerika und Asien. Er arbeitete zusammen mit Luc Bondy, Klaus Maria Brandauer, Udo Lindenberg, Johannes Schaaf, Istvan Szabo, Jürgen Flimm, Robert Carsen, Chen Shi Zheng, Tankred Dorst, Andrei Serban und vielen anderen 

Seine wichtigsten Arbeitspartner aber waren Peter Zadek, mit dem ihn eine lange Arbeitsbeziehung und eine persönliche Freundschaft verbunden hat, und vor allem Pina Bausch und ihr Tanztheater Wuppertal.
Schon1980 entwarf er sein erstes Bühnenbild für ein Stück von Pina Bausch. Dies war der Beginn einer außergewöhnlich engen künstlerischen und menschlichen Beziehung, einer geradezu symbiotischen Zusammenarbeit, die bis zum Tod der großen Choreografin im Jahr 2009 andauerte. In diesen Jahren hat Peter  Pabst 25 Spiel-Räume für die Stücke von Pina Bausch entworfen und verwirklicht, darunter auch „Vollmond“.
Peter Pabst wurde ausgezeichnet mit der Kainz-Medaille der Stadt Wien, durch die Ernennung zum Chevalier des Arts et des Lettres in Frankreich und die Verleihung des Titels Professor durch den Ministerpräsidenten von NRW.



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Tanztheater Wuppertal - Pina Bausch