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Sehr geehrte Zuschauerinnen und Zuschauer, liebe Freunde des Tanztheater Wuppertal Pina Bausch

Die Spielzeit 2019/20 war eine aufregende Spielzeit – erinnern Sie sich – sie begann in Wuppertal am 3.Oktober mit der Wiederaufnahme des letzten Stücks von Pina Bausch  "…como el musguito en la piedra, ay si, si, si…" und einem berührenden Erinnerungsprogramm an die Choreographin, die 10 Jahre zuvor, am 30. Juni 2009, gestorben war. Es folgten Gastspiele nach Italien, nach Israel, nach Belgien. Wir nahmen Wiesenland in einer altersgemischten Besetzung wieder auf und erarbeiteten uns Blaubart, ein Stück, das Geschichte geschrieben hatte und fast 30 Jahre nicht mehr auf dem Spielplan stand. Eine aufwändige Neueinstudierung mit den jungen Tänzer*innen des Ensembles und Freelancern - größtenteils Folkwang-Absolventen -, geleitet von Beatrice Libonati, Jan Minarik, Héléna Pikon und Barbara Kaufmann. Damit wurden wir nach London ins Sadler's Wells eingeladen, wie das Théâtre de la Ville in Paris eine zweite Heimat des Ensembles seit vielen Jahren.

Wir entwickelten die 7. Ausgabe von Underground, ein Format, das mir sehr am Herzen liegt, weil Offenheit, Experimentieren, Ausprobieren und auch Scheitern elementare Bestandteile von Kunst, von jeder kreativen Auseinandersetzung mit unserer Welt sind und sich dieses Format so bewährt hat als Forum für neue Arbeiten der Mitglieder des Ensembles und Gästen. Die Aufführungssorte waren wieder spektakulär, dank einer sehr inspirierenden Kooperation mit dem Skulpturenpark Waldfrieden konnten wir performative und installative Darbietungen in einem der großen Glaspavillions präsentieren, die Tony Cragg in seinem Skulpturenpark erbauen ließ. Darüber hinaus waren wir Kooperationspartner des internationalen Tanzfilm-Festivals Tanzrauschen.

 

 

Hier eine Dokumentation der Chile-Forschungsreise, aus deren Material dann "...como el musguito en la piedra, ay si, si, si..." (dt. Wie das Moos auf dem Stein) entstand, das letzte Stück der Choreographin, bevor sie 2009 starb, vom Ensemble auch liebevoll das "Chile-Stück" genannt.

Es wurde zuletzt am 3.Oktober 2019 in Wuppertal gespielt aus Anlass des 10.Todesjahres.
 
Am 27. Juli 2020, wäre Pina Bausch, die Gründerin des Tanztheater Wuppertal, 80 Jahre alt geworden.

Zusammen – das war das Glück. Wir vermissen sie.
 
Bettina Wagner-Bergelt und Ensemble

 

 

Dancing at Dusk - A moment with Pina Bausch’s The Rite of Spring

Ehemalige Ensemblemitglieder und Tänzer*innen des Tanztheaters haben mit einem neuen Ensemble bestehend aus 38 Tänzer*innen aus 14 afrikanischen Ländern Pina Bauschs Das Frühlingsopfer einstudiert - eine Gemeinschaftsproduktion von Pina Bausch Foundation, École des Sables und Sadler's Wells.

Vom 1. - 31. Juli 2020 wird der Film Dancing at Dusk - A moment with Pina Bausch’s The Rite of Spring über die Digital Stage des Sadler’s Wells weltweit zugänglich gemacht und bietet Einblicke in eine Produktion, die bisher noch nicht auf der Bühne gezeigt werden konnte.

Die Eintrittskarten zum Preis von 5,50 € können schon jetzt online über die Sadler’s Wells Digital Stage gekauft oder reserviert werden. Der Erlös trägt zur Unterstützung der Künstler*innen und der Produktion bei.

 

 

 

 

Interview mit Bettina Wagner-Bergelt

Die Knowbox dance Moderatoren YeaJean und Reyna im Gespräch mit Bettina Wagner-Bergelt. Das Interview ist in englischer Sprache.

 

Listen to the Podcast

 

 

»Ich denke, es ist wichtig, zu wissen, in welcher Welt man lebt.«

Pina Bausch

 

 

 

 

»Die Fragen hören nicht auf, und die Suche hört nicht auf. Es liegt etwas Endloses darin, und das ist das Schöne daran.«

Pina Bausch